Der VfL Bochum hat am kommenden Samstag die Chance, den fünften Heimsieg in Folge einzufahren. Der wäre auch bitter nötig. Denn zuletzt gab es ein 0:2 bei Bayer Leverkusen und ein 2:5 in Mainz, bei dem sich der VfL in Halbzeit eins mehr als schwach präsentierte.
Auch Philipp Hofmann weiß, dass die Leistung in Mainz nicht ausreichend war. „Es war natürlich sehr enttäuschend für uns. Das haben wir uns alle anders vorgestellt“, erklärte der Torjäger. „Nach einer Minute lagen wir zurück. Da gehen die Köpfe natürlich erstmal nach unten. Nach einer halben Stunde stand es dann 0:3“, erinnerte er sich.
Dennoch zeigte der VfL im zweiten Durchgang noch mal ein anderes Gesicht. „In der Halbzeit haben wir uns gesagt, jetzt müssen wir eine Reaktion zeigen. Entweder wir lassen uns hier abschießen oder wir versuchen noch, die zweite Halbzeit zu gewinnen. Da haben wir es dann deutlich besser gemacht. Das können wir auf jeden Fall mitnehmen“, resümierte der 29-Jährige, der betont, dass man das Spiel „gut analysiert“ habe. „Sowas darf uns halt einfach nicht noch mal passieren“
Hofmann hat keine Erklärung für die Asuwärtsschwäche
Dass der VfL auf gegnerischem Rasen ein anderes Gesicht zeigt ist kein neues Problem. Von zehn Auswärtsspielen gingen neun verloren. „Erklären kann ich mir das natürlich nicht, warum wir so einen Auftritt hinlegen und warum wir es auswärts nicht so oft auf die Kette kriegen“, gab sich Hofmann ratlos.
Was die Bochumer am Leben hält, ist ihre Heimstärke. Die gilt es auch gegen die TSG Hoffenheim auszuspielen. „Zuhause lief es ja bis jetzt erfolgreich. Das wollen wir natürlich so beibehalten und ein anderes Gesicht zeigen. Ich bin mir sicher, dass wir das tun werden.
An das Hinspiel kann sich der Stürmer noch sehr gut erinnern. Durch einen Doppelschlag von Simon Zoller - das 1:0 servierte Hofmann persönlich – gingen die Bochumer früh in Führung. Die Hoffenheimer kamen zurück und gewannen durch den Siegtreffer von Munas Dabbur in der 88. Minute.
„Das war sehr ärgerlich, weil wir da auf Augenhöhe waren. Bei einem 2:0 in Hoffenheim musst du eigentlich mit einem oder drei Punkten nach Hause fahren. Da haben wir das Spiel völlig hergegeben.“ Doch die verspielten Punkte aus dem Hinspiel dienen nun als Motivation. „Wir wollen das wiedergutmachen und uns die Punkte im Ruhrstadion holen.“ dz mit gp